Berlin Städtetrip

Ich habe letztens mit meinem Freund einen Städtetrip nach Berlin gemacht, von dem ich euch versprochen hatte, zu berichten. Ich möchte euch kurz darauf aufmerksam machen, dass ich u.a. Restaurants, Hotels, Marken, Aktivitäten usw. nenne (und empfehle), sodass der Blogpost dementsprechend Werbung enthält.

 

Vorab

Ich war schon öfter für 2-3 Tage in Berlin. Ich muss allerdings sagen, dass mir Berlin da nie gefallen hat. Ich fand die Stadt immer trist, grau und hässlich. Das hat sich jetzt aber definitiv geändert! Berlin ist viel viel viel schöner als ich es bisher empfunden habe! Wenn ihr Berlin bisher auch nicht so schön fandet oder noch nie dort wart, dann kann ich euch mit meinem Blogpost ja vielleicht ein bisschen inspirieren.

 

Generelles über den Städtetrip

Wir haben insgesamt 6 Tage in Berlin verbracht. 2 Tage davon waren wir leider krank, sodass wir teilweise etwas zurückschrauben mussten. Dazu kam, dass wir noch in anderen Fällen Pech hatten, sodass wir nicht alles geschafft haben, was wir vorhatten. Da wir aber nochmal nach Berlin möchten, holen wir es dann einfach nach 🙂 Im Normalfall sollten aber 4 Tage ausreichen, um alles Wichtige zu machen und zu sehen.

Wir hatten uns am ersten Tag die Berlin Welcome Card gekauft und zwar direkt schon am Flughafen. Mit der bekommt ihr nämlich nicht nur bei vielen Aktivitäten, Museen usw. Vergünstigungen, sondern sie gilt für jede Bahn- und Busfahrt als Fahrticket, d.h. ihr müsst euch nie um ein Ticket kümmern, sondern könnt jederzeit jeden Bus oder jede Bahn nehmen. Wenn ihr also – so wie wir – einiges Kulturelles macht und in einige Museen geht, die von der Berlin Welcome Card inbegriffen sind (die Liste könnt ihr euch im Internet vorher ansehen), dann lohnt sich die Berlin Welcome Card echt. Sie hat für die 6 Tage 42,50 € gekostet.

 

Unser Hotel

Wir waren u.a. im Sheraton. Da haben wir uns 2 Nächte zur Entspannung gegönnt mit Sauna, Pool, richtig gutem Frühstücksbuffet etc. Wir hatten wirklich einen super Aufenthalt dort. Das Hotel liegt direkt an der Spree und man ist in kürzester Zeit (egal ob zu Fuß oder mit dem Bus) im Zentrum, was echt super praktisch war. Einen Abend haben wir dann auch noch in der hoteleigenen Bar verbracht. Dort wird sogar gelegentlich Live-Musik gespielt 🙂

 

Sightseeing

Auf unserem Sightseeing-Programm standen natürlich die ganzen typischen Must-Do’s wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule, der Berliner Dom, das Denkmal für die ermordeten Juden usw. Wir wollten eigentlich auch an einer Führung durch den Reichstag und die Kuppel teilnehmen. Hierfür sollte man allerdings rechtzeitig eine Tour buchen, bei uns war für die Woche schon alles ausgebucht, sodass wir es leider doch nicht machen konnten. Das werden wir dann nächstes Mal nachholen.

Etwas Pech hatten wir auch im Museum „The Story of Berlin“. Der Höhepunkt des Museums ist die Führung durch den Bunker. Bei unserem Besuch war der Bunker leider geschlossen, sodass wir ihn uns nicht mal angucken konnten. Das war natürlich mega schade, da uns die Führung durch den Bunker natürlich am meisten interessiert hat und man dadurch erst richtig das Gefühl dafür bekommt, wie es damals wohl    war. Da es unser letzter Tag in Berlin war, konnten wir das leider auch nicht mehr verschieben oder nachholen. Das kommt dann wohl auch auf die Liste für das nächste Mal.

Ansonsten waren wir natürlich noch bei der „East Side Gallery“. Ich war erstaunt wie viel von der Mauer noch erhalten ist. Ich hatte ein wesentlich kürzeres Stück erwartet.. Ich fand nur schade, dass die Kunstwerke und Malereien auf der Mauer nicht immer historischen Bezug hatten. Ich hätte es besser gefunden, wenn jede Malerei eine bestimmte Bedeutung gehabt hätte. Aber auch so war es echt spektakulär zu sehen wie es damals gewesen sein muss, als die Mauer stand.

Diesbezüglich kann ich euch auch den „Checkpoint Charlie“ empfehlen. Dort wird die Situation der damaligen Zeit echt richtig gut beschrieben mit Zitaten und Bildern von damals.

Außerdem waren wir noch beim Gendarmen Markt, der wirklich richtig schön und  ist und eine Besichtigung definitiv wert ist. Und wir haben eine Spreerundfahrt gemacht, die ich euch auch definitiv empfehlen kann (macht die nach Möglichkeiten am Besten recht zu Beginn eures Städtetrips).

    

 

Aktivitäten

Neben dem ganzen kulturellen Sightseeing haben wir natürlich auch noch andere Aktivitäten unternommen. Wir waren z.B. im Rittersport Museum und haben uns unsere eigene Schokolade kreiert. Und eigentlich wollte ich meinen Freund mit einer Ballonfahrt überraschen. Abgesehen davon, dass ich die Überraschung ausversehen schon vorher verraten hatte (:D), konnten wir leider nicht starten, da zu wenig Wind war. Das war echt richtig blöd, weil wir ja nur ein paar Tage in Berlin waren und natürlich keinen Ausweichtermin mehr vereinbaren konnte. Aber das kommt dann wohl ebenfalls auf unsere To-Do Liste für nächstes Mal 😀 Die Ballonfahrt soll in Berlin nämlich richtig richtig schön sein! Sie startet etwas außerhalb und von da aus soll man so einen wunderschönen Ausblick haben.

Ansonsten waren wir z.B. noch im Monbijoupark, der ist in der Nähe von der Museumsinsel. Dort sind mehrere Lokalitäten, die Liegestühle mit Blick auf die Spree aufgestellt haben und es wurde Live-Musik gespielt. Also einfach eine richtig schöne, entspannte Atmosphäre. Bei unserer Spreerundfahrt haben wir allerdings noch den Capital Beach entdeckt, bei dem Sand aufgeschüttet ist und die Liegestühle wirklich direkt an der Spree aufgestellt sind und ein bisschen mehr „Partystimmung“ herrscht. Da ist es vielleicht sogar noch etwas cooler. Da würden wir nächstes Mal auf jeden Fall noch hingehen 🙂

Natürlich waren wir noch am Alexanderplatz und am Ku’Damm. Und wenn das Wetter nicht so unglaublich toll gewesen wäre, dann wären wir auch noch ins KaDeWe und in die Mall of Berlin gegangen.

Und generell kann ich euch empfehlen einfach durch die verschiedenen Parks zu laufen und an der Spree entlang zu spazieren. Man findet immer wieder nette Gegenden mit super schönen Cafés, wo man gut verweilen kann. In Berlin gibt es einfach an jeder Ecke was Neues zu sehen 🙂

 

Essen

Da wir 2 Tage etwas krank waren (ausgerechnet auch noch Magen-Darm :/) und wir somit auf Schonkost angewiesen waren, haben wir leider nicht alles geschafft, was wir uns „vorgenommen“ haben, was das Essen angeht. Zum Einen wollten wir zu Sweetkitcen und zum Anderen wollten wir eigentlich einen Gemüsedöner probieren und natürlich auch die Berliner Spezialität Currywurst nicht verpassen. Aber das haben wir dann leider doch nicht geschafft.. nächstes Mal 😉

Dafür waren wir öfter an der Spree essen. Dort findet man immer wieder neue schöne Lokalitäten mit einem tollen Blick auf’s Wasser.

Und wir waren bei Simply Keto. Dort gibt es u.a. zuckerfreie Kuchen. Die waren wirklich sooo lecker – aber auch mächtig 😀

Einmal waren wir auch etwas schicker essen und zwar im Bellucci. Der Service war nicht gerade gut, aber das Essen war wirklich super lecker! So ein gutes Steak hatte ich schon lange nicht mehr! Und auch das Dessert (Schokosoufflé) war der hammer! Vielleicht haben wir einen schlechten Tag erwischt und der Service ist nicht immer so, deshalb möchte ich euch das Restaurant trotzdem empfehlen, falls ihr mal etwas schicker essen gehen wollt.

Was ich euch sonst auch noch empfehlen kann: geht abends zu „Hackesche Höfe“. Da kann man was essen und/oder trinken gehen. Auch hier wurde Live-Musik gespielt und die Stimmung war einfach richtig ausgelassen.

 

Und in Berlin musste natürlich auch ein Berliner Weisse mit Himbeersirup getrunken werden. Sehr süß, aber sehr lecker 😉

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Der Berlin Städtetrip war wirklich richtig schön. Auch wenn Berlin nicht meine Lieblingsstadt geworden ist (die ist und bleibt einfach München), konnte ich mein negatives Bild von Berlin endlich ablegen und wurde eines Besseren belehrt. Man hört über Berlin immer nur „grau und Plattenbau“, dass Berlin aber eigentlich zu knapp 30% aus Grünflächen besteht (so haben wir es auf der Spreerundfahrt gelernt) wird nie thematisiert. Nur was gestört hat war, dass ständig ein richtig ekliger Gestank kam. Vielleicht lag es an dem heißen, trockenen Sommer dieses Jahr und es ist nicht immer so, aber das war schon echt eklig.

Falls ihr von meinen Tipps und Empfehlungen etwas ausprobiert oder ihr durch den Blogpost Lust auf Berlin bekommen habt und doch mal einen Städtetrip dahin macht, dann könnt ihr mir gerne eure Meinung, Feedback, Bilder etc zukommen lassen.

Ich freue mich, wenn euch der Blogpost gefallen und vielleicht sogar auch geholfen hat 🙂

 

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