Thailand 2017 TEIL 1 – Basics

Hallöchen ihr Lieben!

Jetzt ist es mittlerweile schon einige Wochen her, dass ich in Thailand war -wie schnell die Zeit einfach vergeht! Aber wie versprochen kommt hier mein Bericht über unsere Thailandreise.

Damit der Blogpost nicht überdimensional lang wird, werde ich ihn in 2 Teile splitten. In diesem Post werde ich zunächst auf die ganzen Basics eingehen, wie z.B. die Must-Haves bei der Packliste; die ungefähre Preisliste; worauf man in Thailand achten sollte usw. In dem 2. Teil werde ich dann über unsere Route + unsere Touren schreiben, welche Orte uns am besten gefallen haben und welche man sich getrost sparen kann 🙂

 

BARGELD/ ABHEBEGEBÜHREN SPAREN

Das aller Erste, was wir in Thailand gemacht haben, war Geld abheben. Meine deutsche Bank hatte mir abgeraten, schon in Deutschland Geld wechseln zu lassen, weil dies viel teurer sei als direkt vor Ort. Also sind wir komplett ohne Bargeld nach Thailand gereist und mussten am Flughafen erst einmal etwas abheben. Wir hatten uns extra eine Kreditkarte beantragt, mit der wir auch im Ausland kostenlos Geld vom Automaten abheben können. Allerdings muss man in Thailand trotzdem noch eine Abhebegebühr von 220 Baht (=ca. 6€) zahlen und diese Gebühr ist fix. Das heißt: egal wieviel Geld ihr abhebt, ihr müsst immer diese 220 Baht an Gebühren zahlen. Also hebt besser direkt große Summen ab (z.B. 10.000 Baht), sodass ihr seltener die Gebühren zahlen müsst. Auch wenn ihr vielleicht nicht so gerne mit so viel Bargeld herumlauft, so könnt ihr euch einiges an Geld sparen! Passt einfach noch umso besser auf euer Portemonnaie auf und schleppt vielleicht nicht alles unnötig mit an den Strand oder zu Touren, sondern verstaut es lieber in eurem Safe im Hotel.

Ein weiterer Tipp wie ihr ggf. die Abhebegebühren sparen könnt, ist, direkt mit der Kreditkarte zu zahlen. Das ist zwar nicht überall möglich und bei manchen Transaktionen fällt dafür ebenfalls eine Gebühr an (deshalb fragt vorher immer nach!), aber bei größeren Anlaufstellen ist es oftmals gebührenfrei möglich (zB. war es bei unserem Hotel auf Koh Phangan jederzeit gebührenfrei und problemlos möglich)

 

SIM-KARTE

Das Zweite, was wir in Thailand gemacht haben, war eine SIM-Karte kaufen. Am Flughafen gibt es zig verschiedene Anbieter und wir haben einfach den Ersten genommen, der auf unserem Weg lag. Es gab verschiedene Angebote von 5 Tage bis hinzu 14 Tage oder ein paar Monaten etc. Wir hatten uns für die 14 Tage entschieden, damit wir nur ein weiteres Mal die SIM-Karte aufladen müssen.

Wir waren bei dem Anbieter AIS, den ich jetzt im Nachhinein wahrscheinlich nicht nochmal nehmen würde. Wir mussten nach Ablauf der 14 Tage eine gefühlte Ewigkeit suchen, bis wir irgendeinen AIS-Shop gefunden haben, wo wir unsere SIM-Karte aufladen konnten. Nach Möglichkeiten würde ich nächstes Mal wahrscheinlich direkt den Anbieter truemove nehmen, weil man diese SIM-Karte bei jedem 7Eleven aufladen kann, was um einiges praktischer ist.

 

 

MUST-DO BEIM ESSEN / „AUSGEFALLENES“ ESSEN

In Thailand gibt es soooo viele verschiedene Spezialitäten, typische Gerichte und Kreationen, die es so in Deutschland gar nicht gibt oder in Thailand einfach viel viel besser schmecken. Probiert deshalb so viel wie möglich aus! Hier möchte ich euch ein paar Must Do’s vorstellen:

-Zuallererst: Mango Sticky Rice! OMG, ich liebe es! Der Reis ist in Kokosmilch gekocht und diese Kombination aus Kokos, dem leicht salzigem und gleichzeitig süßen und klebrigen Reis mit der super aromatischen Mango war einfach ein Traum! Das haben wir sooo oft gegessen und muss ich hier in Deutschland unbedingt mal nachmachen!

Mango Sticky Rice

 

-Was noch ein absolutes Muss beim Essen ist, ist Pad Thai. Das ist ganz typisch thailändisch und sooo lecker; das MUSS jeder Mal in Thailand gegessen haben!

Pad Thai.. das war übrigens das Mittagessen, welches bei unserer Elefantentour mit dabei war (dazu mehr in meinem anderen Blogpost)

 

-Falls ihr ein Wake Up 24 Hrs seht, dann esst dort unbedingt ein Eis und zwar nicht irgendeins, sondern ein „Snow-Eis“! Wir haben probiert uns erklären zu lassen, was genau das ist, aber die englische Verständigung ist in Thailand meist äußerst schwierig. Aber anscheinend ist es gefrorene Milch, die dann geraspelt wurde, sodass sie so pudrig wie Schnee wurde. Innen drin befand sich noch Mangoeis und drum herum wurde super leckere, aromatische Mango geschichtet, zusammen mit gefrorenen Käsekuchenwürfeln und noch mehr Mangoeis. Dazu gab es noch Mangopüree und eine super süße, aber verdammt geile Soße. Ich fand sie hat nach Cashew geschmeckt, meine Schwester meinte das sei Caramel; ist auch egal, sie war einfach der hammer! 😀

Ich hatte das „Mango Trio“

 

Kokoseis (viel leckerer als das Kokoseis in Deutschland, was ich bisher gegessen habe)

-und natürlich Smoothies in allen möglichen Variationen (ich fand die gemischten aus mehreren Obstsorten besser als die Smoothies aus nur einer Einzigen)

gegrillte/gebackene Banane: gaaaaaaaanz anders als die gebackene Banane, die ich aus Deutschland kenne und die ich eigentlich nicht mag. Die in Thailand war von der Konsistenz viel fester und hat nach Honig geschmeckt und war wirklich lecker!

Kokosnüsse (natürlich muss man in Thailand eine frische Kokosnuss getrunken + das Fruchtfleisch gegessen haben. Allerdings war ich vom Geschmack etwas enttäuscht, ich kannte aus Australien schon bessere. Die Kokosnüsse auf den Inseln (also im Süden) waren zumindest aber noch wesentlich besser als die in Chiang Mai, also kauft die lieber im Süden/auf den Inseln)

 

Reis am Stiel (das ist (mehrfach) gegrillter Sticky Rice aufgespießt am Stiel und es schmeckt wie Popcorn 😀 )

 

-für die ganz Mutigen: an einigen Ständen kann man gegrillte/frittierte Insekten kaufen. Wir haben uns getraut und unser Fazit: Nochmal müssen wir es nicht machen, aber es war lustig 😀 Die Insekten werden so oft gegrillt/frittiert, sodass sie knusprig sind und man nicht mehr wirklich das Gefühl hat, dass man gerade Insekten isst .. btw. den Grashüpfer fanden wir am „besten“ und am „schlimmsten“ waren die Würmer 😀

 

GARKÜCHEN

Der aller erste Eindruck von Garküchen ist erschreckend. Die sehen so unhygienisch aus, dass man denkt, man holt sich sonst was, wenn man das Essen von da ist. Mein Magen+Darm reagiert eigentlich sehr empfindlich bei fremdem, ungewohntem Essen (v.a. wenn es fettig ist), aber ich hatte während der ganzen Thailandreise nicht einmal irgendein Problem oder habe ein Essen nicht vertragen o.ä. Lasst euch also von dem ersten Eindruck oder dem Anblick der Garküchen (oder auch Straßenlokale) nicht beirren und probiert das Essen von dort. Das ist wirklich sooo lecker!

 

(THAI-) MASSAGEN

Ich bereue es so, mich nicht viel öfters massiert lassen zu haben; so günstig (und trotzdem gut!) bekommt man es nie wieder! Ich habe mich jedes Mal für die Ganzkörper-Thaimassage entschieden und ich sag’s euch, das waren soooo Schmerzen! Am liebsten hätte ich an manchen Stellen laut losgeschrieen oder die Massage sogar abgebrochen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es mir danach besser geht 😀

 

FISH SPA

Probiert es mal aus, das war wirklich eine super lustige Erfahrung! 😀 Ich wusste bis dahin nicht, wie kitzlig ich unter den Füßen bin 😀 ich bin aus dem Lachflash erst gar nicht mehr herausgekommen und dachte, ich werde die 15 min nicht durchhalten können, aber dann habe ich mich doch noch dran gewöhnt.. Länger als 15 min braucht man es aber wirklich nicht machen! Und ein Tipp: macht es lieber am Ende eurer Reise! Wir sind danach so viel gelaufen, dass der Effekt der Fische nicht wirklich lange angehalten hat 😀

Es hat anfangs wirklich so sehr gekitzelt 😀

 

VERKEHRSMITTEL

„Wie sollte man sich am besten fortbewegen? Welches Verkehrsmittel ist am günstigsten und muss man unbedingt Roller fahren?“

Also: das beste Verkehrsmittel hängt ganz von dem jeweiligen Ort ab, wo ihr euch gerade befindet.

In Bangkok würde ich euch zum Beispiel niemals raten selber mit dem Roller zu fahren. Dort herrscht so viel Verkehr und jeder macht was er will, sodass das für uns Europäer wirklich super unübersichtlich und gefährlich ist. Stattdessen kann man in Bangkok für ziemlich viele Unternehmungen die Wassertaxi benutzen, v.a. für die Sightseeingtour. Nehmt dafür die ganz regulären Boote, die auch die Thailänder nehmen und nicht etwa Touristenboote, so kostet euch die Fahrt nur ein paar Baht und ihr könnt aussteigen wo ihr möchtet 🙂 Für die Reiseziele, die nicht mit dem Wassertaxi erreicht werden können, kann man z.B. sehr gut den Bus oder den Skytrain nehmen. Bei dem Bus kauft man das Busticket übrigens nicht wie hier in Deutschland beim Busfahrer, sondern im Laufe der Busfahrt kommt jemand mit einer Geldbörse rum und sammelt das Geld ein. Wenn keiner kommt, hattet ihr Glück und ihr seid (legal!) kostenfrei gefahren, sodass diese Art der Fortbewegung wirklich sehr günstig sein kann! 🙂 Alternativ gibt es noch die „Uber-App“. Das ist eine Art Taxi, wo man aber vorher schon den Preis ausgerechnet bekommt und der Fahrer durch die App eine bestimmte Strecke vorgegeben bekommt, an die er sich halten muss, sodass er keine Umwege fahren kann. Während der Fahrt kann man dann über sein eigenes Handy auf der App mitverfolgen, ob er sich auch daran hält. Allerdings ist der Skytrain usw. eine günstigere Wahl, aber wer lieber Taxi fahren und evtl. das Umsteigen etc vermeiden möchte, der kann sich die App ja mal angucken 🙂 Ansonsten kann man natürlich auf die Tuk-Tuks zurückgreifen, die einen eh jeden zweiten Meter anquatschen. Handelt da aber auf jeden Fall einen guten Preis aus und lasst euch nicht über den Tisch ziehen! Um eine ungefähre Preisvorstellung zu haben, wie teuer denn die Fahrt werden könnte, haben wir zuerst in der Uber-App nachgeschaut und anhand dessen mit den Tuk-Tuks einen Preis verhandelt. Wenn sie sich nicht runterhandeln lassen wollen, dann geht einfach weiter. Der Nächste kommt eh 😀

 

Auf Koh Phangan (oder generell auf den Golfinseln) bietet sich natürlich das Roller fahren an, weil es außer Taxi und Shuttle eigentlich keine anderen öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Mit dem Roller ist man mobil und flexibel, man kann die ganze Insel erkunden, egal in welchem Teil man seine Unterkunft hat und man kann somit einfach viel mehr sehen und unternehmen als ohne Roller. ABER man darf die Gefährlichkeit und das Risiko trotzdem nicht unterschätzen! Falls ihr noch nie zuvor Roller gefahren seid und ihr euch mit dem Gedanken daran nicht wohl oder sicher fühlt, DANN LASST ES BLEIBEN! Meine Schwester und ich sind auch nie zuvor Roller gefahren und haben einige schreckliche Stories gehört, sodass wir es lieber gelassen haben und fast alles zu Fuß erledigt haben. Das dauert natürlich vieeeel länger und man ist nicht so mobil, aber Sicherheit geht einfach vor! In Thong Sala haben wir so viele verletzte Urlauber gesehen, die mit Verbänden rumgehumpelt sind,  dass es uns das einfach nicht wert war. Die Straßen sind nämlich super hügelig und teilweise nicht gut asphaltiert und mit so viel Sand zugedeckt, dass die Wegrutsch-Gefahr wirklich enorm ist. Also passt auf euch auf und lasst es sein, falls ihr euch nicht gut dabei fühlt. An alle anderen: Guckt euch beim Ausleihen eure Roller gründlich an und macht Beweisfotos von den vorhandenen Schrammen etc., damit euch später nichts angehangen werden kann!

Meine Schwester und ich haben also so ziemlich alles zu Fuß erledigt oder wir haben uns Fahrräder ausgeliehen, um einen Ausflug in die Hauptstadt Thong Sala zu machen. Falls ihr schon vorher wisst, dass ihr keinen Roller fahren wollt, dann bucht auf jeden Fall eine Unterkunft mit super Lage, sodass vieles in erreichbarer Nähe ist. Wir haben z.B. am Haad Yao Strand gewohnt und diese Lage fanden wir wirklich perfekt!

 

 

NACHTZUG

Da wir insgesamt nur 2 1/2 Wochen hatten, was nicht wirklich lang ist, mussten wir sehr zeitsparend denken und planen. Mit dem Nachtzug spart man zudem nicht nur viel Zeit, weil man während der Weiterfahrt schlafen kann, sondern auch sehr viel Geld, weil man keine Unterkunft für diese Nacht benötigt und der Zug wesentlich günstiger ist als ein Flug.

Wir haben also 2x den Nachtzug genommen. Einmal von Bangkok nach Chiang Mai und einmal von Surat Thani nach Bangkok zurück. Und nach dem ersten Schock über die Toilette und die Hygiene dort ging es dann eigentlich auch. Die Betten waren überraschend gemütlich und man konnte sein Bett mit einem Vorhang zuziehen. Nachdem ich das gemacht habe, fühlte ich mich nicht mehr wie auf einem Präsentierteller, bin nicht mehr panisch aufgeschreckt, ob meine Sachen noch alle da sind und ich habe endlich Ruhe und Schlaf gefunden. Egal wie warm es anfangs in dem Zug ist, zieht eure Vorhänge zu und öffnet stattdessen lieber das Fenster, weshalb ich euch auch auf jeden Fall rate, die untere Liege zu nehmen, die obere Kabine hat nämlich kein Fenster!

Was ich euch zudem noch rate, ist, den Zug mit Ventilator zu nehmen. Der ist nicht nur günstiger, sondern auch viel angenehmer. Wir haben Backpacker kennengelernt, die den Nachtzug mit Aircon genommen haben und so gefroren haben, dass sie bei jeder Haltestelle aussteigen mussten, um sich aufzuwärmen und keine Minute schlafen konnten.

Wer sich für den Nachtzug entscheidet, darf auf keinen Fall pingelig sein, was Privatsphäre, Toilette, Waschmöglichkeiten etc. angeht. Wer Zeit und Geld sparen möchte und sich auf diese Zustände einstellt und sich ggf. vorbereitet, für den bietet sich so ein Nachtzug grundsätzlich an. Man kann natürlich mal mehr und mal weniger Glück mit seinem Nachtzug haben. Beim 2. hatten wir echt wirklich Pech 😀 Aber egal wie eklig wir es währenddessen gefunden haben, der Ekel lässt nach und man hat es gar nicht mehr so schlimm in Erinnerung 😀 Ich würde es deshalb jetzt im Nachhinein genau so wieder machen, weil es für uns einfach die beste Möglichkeit war gut, günstig und zeitsparend zu reisen!

Beachtet aber, dass eine Verspätung von ein paar Stunden gut möglich ist und plant deshalb keinen Flug direkt im Anschluss daran, da ihr den schnell verpassen könntet! Unser 2. Nachtzug hatte einfach mal 3 1/2h Verspätung (dahingegen ist unser 1. Nachtzug sogar früher als vorhergesagt am Ziel angekommen).

 

 

ALLES IM VORAUS PLANEN?

Plant NICHT alles im Voraus! Ihr solltet einen groben Plan haben, wie eure Route aussehen sollte und welche Sehenswürdigkeiten ihr unbedingt sehen wollt, aber plant nicht jeden Tag schon Wochen vorher durch und bucht nicht schon all eure Unterkünfte im Voraus etc. Auf der Reise ergeben sich vielleicht ganz andere Umstände, ihr unterhaltet euch z.B. mit anderen Touristen oder Einheimischen, die euch etwas empfehlen; ihr findet den Ort vielleicht doch nicht so toll wie gedacht und wollt doch nur 2 Tage anstatt einer Woche dort bleiben usw.. Es kann wirklich so viel passieren, dass ihr eure Planung doch nochmal umändern wollt oder sogar müsst und da sind bereits getätigte Buchungen, die evtl. nicht stornierbar sind, wirklich ein Problem. Deshalb bucht nur euren Hin- und Rückflug und eure erste Unterkunft, sodass ihr euch nicht verloren und komplett überfordert fühlt, wenn ihr in dem fremden Land ankommt.

Sobald ihr dann wisst, ob und wann ihr im Inland fliegen wollt, dann bucht auch das, weil die Flüge natürlich immer teurer werden je kurzfristiger sie sind. Ansonsten solltet ihr spontan bleiben!

Wir haben unsere Unterkunft immer erst einen Tag vorher gebucht (wir waren in der Offseason unterwegs, sodass wir nie Probleme mit Ausbuchungen o.ä. hatten. Wie es in der Hochsaison aussieht, weiß ich allerdings nicht. Da kann es sein, dass ihr etwas zeitiger buchen solltet) und zwar bei booking.com. Da sind alle Hotels, Resorts, Airbnb usw. ausgestellt, sodass ihr die gut vergleichen könnt und ihr euch das aussuchen könnt, welches am Besten zu euren Vorstellungen passt.

 

ROUTE PLANEN

Wie gerade schon gesagt, solltet ihr nicht alles bis ins kleinste Detail geplant und bereits gebucht haben. Allerdings solltet ihr einen groben Plan haben, wie eure Route aussehen soll. Deshalb recherchiert vorher, was es für Sehenswürdigkeiten gibt, welche Orte ihr unbedingt sehen wollt, welche National Parks ihr besuchen wollt usw.

Außerdem ist es wichtig, sich vorher darüber zu informieren, ob Regenzeit ist oder nicht und wenn ja, wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit in den verschiedenen Bereichen ist. Wir sind z.B. im September nach Thailand gereist, also während der Regenzeit und es hieß in Phuket und Krabi ist die höchste Regenwahrscheinlichkeit im ganzen Land, sodass die National Parks in dieser Zeit erst gar nicht aufmachen. Das heißt, wir brauchten Phuket und Krabi gar nicht auf unsere Liste setzen und haben uns auf die anderen Orte konzentriert.

 

PACKLISTE

Ok, kommen wir jetzt zur der Packliste und zwar nur zu den Dingen, an die man vielleicht nicht unbedingt denkt. Dass man Sommersachen, Kosmetik etc. einpacken sollte, wird ja wohl jedem klar sein und brauche ich hier nicht zu erwähnen 😀

Abschminktücher/Reinigungstücher (gaaaaaaaanz wichtig! Durch den ganzen Smok usw. bildet sich so eine eklige, fettige Schicht auf der Haut! Ich hatte so oft das Bedürfnis mir das Gesicht zu reinigen!)

Powerbanks (normalerweise hat man in den Unterkünften Steckdosen mehr als genug -für die man übrigens auch keinen Adapter braucht! – aber falls ihr euch für Reisemöglichkeiten wie den Nachtzug entscheidet, dann werdet ihr auf jeden Fall eine Powerbank brauchen, weil da gibt es keine Steckdosen im Zug!)

Mückenspray (wichtig! Die Mücken machen einen ansonsten kirre! wir hatten das von „Anti-Brumm“ und das hilft echt gut!)

geräumiger Rucksack oder Turnbeutel (für die Touren empfehle ich euch auf jeden Fall einen Rucksack oder Turnbeutel (und keine Handtasche). Achtet wirklich darauf, dass er geräumig ist! Für so eine Tour benötigt man z.B. Handtuch, Wechselsachen, Flasche Wasser, Kamera, Flipflops, Portemonnaie, Sonnencreme usw. und das nimmt wirklich einiges an Platz ein!)

Laufschuhe/Turnschuhe (für die meisten Touren wird ein gutes Schuhwerk empfohlen/vorausgesetzt und auch ansonsten seid ihr so viel zu Fuß unterwegs, dass gemütliche Schuhe mit einem guten Fußbett ratsam sind)

Taschentücher (in Thailand ist es nicht üblich, sich nach dem Toilettengang mit Klopapier abzuputzen (kein Witz! :D), demnach gibt es sehr oft kein Toilettenpapier auf den Toiletten!)

Regenjacke (Nehmt auf jeden Fall eine Regenjacke mit, am besten eine, die euch optisch auch gefällt 🙂 Ihr wollt auf den Bildern schließlich nicht wie der letzte Trottel aussehen :D)

(Husten-)Bonbons, Kaugummis, Fishermann Friends (ich bin eh total süchtig nach so etwas, aber es tat in Thailand wirklich richtig gut bei der Hitze etwas erfrischendes zu lutschen/kauen. Außerdem sind die Klimaanlagen in den Taxen/Bussen usw. auf volle Pulle gedreht, sodass man schnell Kratzen im Hals verspürt)

50+ Sonnencreme (auch zur Regenzeit!)

Magnesium 

„warme“, lange Sachen (man denkt in Thailand ist es immer super schön warm und man braucht nur sommerliche Sachen mitnehmen. Falsch! Durch die Klimaanlagen kann es echt verdammt kalt sein in Bussen/Taxen, Gebäuden etc. Außerdem kann es durch den Regen auch ziemlich abkühlen und für die Tempelbesichtungen müssen eh die Schultern und Beine bedeckt sein, also bringt zumindest ein Jäckchen und eine lange, luftige Hose mit -wir haben uns vor Ort so eine typische Buddha Hose gekauft, das ist dann gleichzeitig auch eine schöne Erinnerung- )

(haltbare Snacks) (Grds. ist das eigentlich total überflüssig in Thailand, weil es an jeder Ecke etwas zu Kaufen gibt. Wenn man aber mal in nicht so touristische Orte fährt (wie wir es gemacht haben, mehr dazu in Teil 2) und die Anbindungsmöglichkeiten noch nicht so ausgearbeitet sind, dann kann es dazu kommen, dass man einige Zeit in der Pampa sitzt und wartet, dass der Shuttle endlich kommt. Uns ist das in so ähnlicher Weise passiert, wir waren viel länger als geplant unterwegs und wir hatten Hunger des Todes. Da waren wir unglaublich dankbar für unsere Reiswaffeln, Nussmix, Proteinriegel etc. ; weil das aber wahrscheinlich nicht so oft vorkommt und es ansonsten genug Leckereien vor Ort gibt, schreibe ich es in Klammern. Ich persönlich nehme nämlich IMMER Snacks mit vor Angst, ich könnte irgendwo verhungern :D)

 

Ich glaub das war alles, woran man beim Packen denken sollte. Falls mir noch etwas einfällt, werde ich es ergänzen 🙂

 

WAS IHR ZU HAUSE LASSEN KÖNNT

Kommen wir jetzt zu dem Gegenteil und zwar, was ich alles unnötig mitgeschleppt habe und man wirklich zu Hause lassen kann 😀

Proteinpulver, BCAA (ich dachte, vielleicht habe ich mal Lust auf Trinken mit Geschmack und packe deshalb lieber mal Schoko Whey und fruchtiges BCAA ein 😀 In Thailand sitzt man aber quasi an der Quelle, da gibt es Shakes ohne Ende, ob fruchtig, nussig oder schokoladig usw.. Proteinpulver, BCAAs usw. könnt ihr also getrost zu Hause lassen, ihr kommt auch so auf euer Protein)

Sneakers (Entweder brauchten wir gutes Schuhwerk, sodass ich meine Laufschuhe angezogen habe, oder es war so warm, dass ich meine Sandalen anhatte. Meine Sneakers kamen kein einziges Mal zum Einsatz)

-die halbe Apotheke (wir wollten gut vorbereitet sein und haben die halbe Apotheke gekauft und mitgenommen. Gebraucht haben wir davon NICHTS! Man sollte natürlich 2-3 Sachen vorsichtshalber mitnehmen gegen Erkältung, Übelkeit und Durchfall, aber die halbe Apotheke ist wirklich absolut überflüssig!)

 

PREISLISTE

Die Preisliste umfasst natürlich nicht alles und kann je nach Saison usw. variieren, aber damit ihr einfach ein ungefähres Gefühl für die Preise bekommt, habe ich alle aufgeschrieben, die ich mir auf der Reise notiert habe:

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogpost weiterhelfen! Genießt auf jeden Fall eure Thailandreise in vollen Zügen und esst fleißig Mango Sticky Rice für mich mit 😀

Ich werde wie versprochen noch Teil 2 posten, wo ich unsere genaue Route schildere, welche Orte uns am besten gefallen haben und was man sich ruhig sparen kann 😀

 

Eure,

Valentina

 

Comments

  1. Mega guter Artikel!! Ich fahre im Januar nach Thailand und es ist einfach toll, im Vorfeld schon mal so nützliche Tips zu bekommen

  2. Hey Valentina, vielen Dank für deinen sehr informativen Blogpost! Bei uns ist es im Januar soweit und wir werden Thailand besuchen! Eine Frage! Hast du dich impfen lassen?
    Liebe Grüße, Caro

    1. Hi Caro 🙂 Nein, ich habe mich nicht speziell für Thailand impfen lassen, aber meine Impfungen waren noch alle aktuell. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich mich bestimmt vorher noch impfen lassen 🙂

      Liebe Grüße!

  3. Super toller Beitrag 🙂
    Und total
    Toll
    Dass du all deine Erfahrungen mit uns teilst, Danke !

    Habe vor nächstes Jahr nach Thailand zu reisen und das hilft mir schon einiges ☺️

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